Riposella 10711 RAME sandale - Schuhe Sandalen / Sandaletten Damen 52,20 6bdb1f

Riposella 10711 RAME sandale    - Schuhe Sandalen / Sandaletten Damen 52,20 6bdb1f
Home | Lokales | Warten, bis der Arzt kommt
Notaufnahme
Der Haupteingang des Stätischen Klinikums Lüneburg. (Foto: t&w)

Riposella 10711 RAME sandale - Schuhe Sandalen / Sandaletten Damen 52,20 6bdb1f

9. September 2018

Bugatti JAVA grün - Schuhe Sneaker Low Herren 69,99,Regard RALARU Weiss / Silbern Schuhe Slipper Damen 111,20Birkenstock Pantolette Madrid BF metallic stones black Gr. 35 - 43 1008803 / 1008804,Asics Schuhe Gelrocket 8 7793, B7067793,Nike Schuhe Air Jordan VI Retro Prm Heriress, 881430029,Nike Schuhe MD Runner Psv, 652965424,adidas Performance Adidas Alphabounce 1 M BB9035 grau - Schuhe Sneaker Herren 64,80,Reebok Classic Revenge Plus Weiß - Schuhe Sneaker Low Herren 79,95Nike Schuhe Zoom Stefan Janoski, 333824309Pare Gabia VP CUIR Schwarz Schuhe Leinen-Pantoletten mit gefloch Damen 47,19,Mellow Yellow AVAGOLF Schwarz Schuhe Derby-Schuhe Damen 71,19Tamaris CARMEN Schwarz Schuhe Ankle Boots Damen 79,95,Nike Schuhe Air Force 1 TD, 314221131,Adidas Schuhe Adilette W, B28006,Adidas Schuhe I 5923 W, CQ2528,Bensimon RUNNING Marine Schuhe Sneaker Low Herren 67,99,Nike Schuhe Jordan Flight Legend, AA2526002,Mellow Yellow ARADO Schwarz Schuhe Boots Damen 111,20,Reebok Schuhe CL Seasonal II, M45077,New Balance FRESH FOAM Silbern / Schwarz / Weiss Schuhe Laufschuhe Herren 103,20,Coolway AVO Gold / Schwarz Schuhe Derby-Schuhe Damen 51,19,DVS AVERSA Schwarz / Braun Schuhe Sneaker Low Herren 55,99,Adidas Schuhe Stan Smith, S75112Salomon X ULTRA 3 GTX® Schwarz Schuhe Wanderschuhe Herren 139,Victoria DEPORTIVO PU CONTRASTE Blau Schuhe Sneaker Low Herren 69,Adidas Schuhe X 163 TF, BB5665Igi&co IGI & CO 2161111 graue Schuhe Frau Stiefeletten Stiefeletten inn Grigio - Schuhe Klassische Stiefel Damen 90,88,Pretty Ballerinas ANGELIS Schwarz Schuhe Ballerinas Damen 111,20,Betty London GITAR Rose Schuhe Slipper Damen 55,99Asolo MEGATON GV Blau Schuhe Wanderschuhe Damen 139,

Lüneburg. Die Blutwerte sahen bedenklich aus. Die Hausärztin schickte den Lüneburger Manfred Frank (71) mit einer Einweisung in die Notaufnahme des Lüneburger Klinikums. Er leidet unter der neurologischen Erkrankung Myasthenie. Er hatte Schüttelfrost und Angst, einen spontanen Atemstillstand erleiden zu können. Schließlich verließ er das Klinikum am späten Abend auf eigenen Wunsch, bevor er von einem Neurologen untersucht werden konnte. Von vier Stunden Wartezeit ist auf dem Entlassungsschein die Rede. Ein Fehler. Nachweislich verbrachte der 71-Jährige mehr als acht Stunden im Bereich der Notaufnahme, das geht auch aus dem Behandlungsbericht hervor.

Es war der Dienstag der vorvergangenen Woche. Manfred Frank wurde von seiner Ehefrau gegen 13.30 Uhr in die Lüneburger Notaufnahme begleitet. Und wartete. „Mir ging es echt beschissen“, sagt er. Für eine Untersuchung wurde ihm in der Klinik abermals Blut abgenommen. Die Ergebnisse lagen gegen 15 Uhr vor. Schlauer war Frank aber immer noch nicht und wartete auf einen Arzt. Irgendwann habe er sich nicht mehr allein aufrechthalten können und erhielt einen Platz auf einer Liege im Stationsflur. Gegen 20 Uhr untersuchte ihn eine Internistin, bat ihn allerdings danach, noch etwas zu warten. Ein Neurologe müsse sich seinen Fall noch einmal anschauen. Nach weiteren rund zwei Stunden hatte Frank genug und verließ die Klinik.

Produktbeschreibung
Material: Leder
Farbe: Kupfer
Verschluss: Riemen
Modellcode Handelsmarke: 10711
Frühling Sommer
handgenäht
Höhe 5 cm Keil
weiche Innensohle

Risiko im Nachhinein schlecht zu beurteilen

Die LZ bat die Gesundheitsholding Lüneburg um Stellungnahme zu dem Fall. Sprecherin Angela Wilhelm sagt: „Erfreulicherweise ergab sich sowohl während der Ersteinschätzung als auch bei der späteren ärztlichen Untersuchung kein Hinweis auf eine akute Gefährdung des Patienten. Ansonsten wäre auch keine ambulante Behandlung, sondern eine stationäre Aufnahme erfolgt.“ Patienten mit einer myasthenen Krise seien in der Regel „nicht in der Lage, sich eigenständig vorzustellen und zeigten neurologische Ausfälle“. Wilhelm sagt dazu grundsätzlich: „Eine lebensbedrohliche Situation im Sinne eines Atemstillstands ist bei einem neurologisch unauffälligen Myasthenie-Patienten mit bereits begonnener Infektbehandlung ohne Fieber aus neurologischer Sicht nicht anzunehmen.“ Inwiefern so ein Risiko bei Manfred Frank bestanden haben könnte, lässt sich im Nachhinein wohl nur schlecht beurteilen, da eine Untersuchung durch einen Neurologen in der Notaufnahme gar nicht mehr stattgefunden hatte.

Und wie kommt es zu dem großen Zeitunterschied auf dem Entlassungsschein? Wilhelm sagt: „Herr Frank hat sich bedauerlicherweise tatsächlich deutlich länger als vier Stunden in der Notaufnahme des Klinikums aufgehalten. Rückblickend ist die Abschätzung der Wartezeit mit vier Stunden nicht nachzuvollziehen und möglicherweise durch den Dienstantritt der behandelnden Ärztin zu erklären, der nach der Ankunft des Patienten lag.“ Die Ersteinschätzung des gesundheitlichen Zustands habe eine „sehr niedrige Dringlichkeitsstufe“ ergeben, sodass andere Patienten mit höherer Stufe, darunter zwei Schlaganfälle, vorgezogen wurden. Wilhelm: „Selbstverständlich bedauern wir die sehr lange Wartezeit bis zur ärztlichen Erstbehandlung außerordentlich.“

Von Dennis Thomas

© 2018 Alle Rechte vorbehalten.