Adidas Schuhe Mid, Rockstack Mid, Schuhe B27294 e481f8

Adidas Schuhe Mid, Rockstack Mid, Schuhe B27294 e481f8
Home | Lokales | Warten, bis der Arzt kommt
Notaufnahme
Der Haupteingang des Stätischen Klinikums Lüneburg. (Foto: t&w)

Adidas Schuhe Mid, Rockstack Mid, Schuhe B27294 e481f8

9. September 2018

Birkenstock LARAMI LOW Schwarz Schuhe Derby-Schuhe Damen 119,20Rieker Herren Slipper, braun, Lederinnensohle, Echtleder 05364 NEU,Rieker Halbschuhe Slipper Schnürschuhe braun, Leder 11829 NEU!!Asics GEL-KAYANO TRAINER EVO Beige Schuhe Sneaker Low 75,99Keds TRIPLE SEASONAL SOLID Korallenrot Schuhe Sneaker Low Damen 47,99,Menbur KIGALI Silbern Schuhe Sandalen / Sandaletten Damen 51,99,Converse Schuhe CT Dainty Mid, 537214C,Café Noir CAF NOIR LA907 STIEFELETTEN AUS STRETCH-SAMT NERO - Schuhe Low Boots Damen 124Sophia Koll 4019 Stiefeletten Damen schwarz schwarz - Schuhe Ankle Boots Damen 119,Dkode CANDY-TAUPE-024 Maulwurf Schuhe Ankle Boots Damen 111,20,Nike Schuhe Wmns Dual Fusion TR, 844674005Vagabond KEIRA Weiss Schuhe Sneaker Low Damen 47,99,Everybody 75395 Mehrfarbig Schuhe Slipper Damen 87,90,Adidas Schuhe Nemeziz Tango 173 IN, BY2817,El Naturalista n5063 - 1091,Guess NEW GEORG Weiss Schuhe Sneaker Low Herren 100,Supra VAIDER 2.0 Schwarz Schuhe Sneaker High Herren 95,20,Asics Schuhe Gelcourt Slide 100 Clay, 1041A036100,Adidas Schuhe Climacool 1 Junior, CG3281Polo Ralph Lauren TREMAYNE Marine Schuhe Sneaker High Herren 95,20Moony Mood JINNY Camel Schuhe Ankle Boots Damen 49,99Metamorf'Ose VAEGAVE Camel Schuhe Low Boots Damen 103,96Hush puppies RANDELL Marine Schuhe Derby-Schuhe Herren 95,20Betty London AMUNTAI Rose Schuhe Pumps Damen 55,99,Element BANNOCK CUP Indigo Schuhe Low Boots Herren 76,79,Cristofoli 175413/3 Schwarz Schuhe Derby-Schuhe Damen 124,Ara Stephan Braun - Schuhe stadthalbschuhe Herren 89,95,Petite Mendigote LUCON Leopard Schuhe Sandalen / Sandaletten Damen 100,Pepe jeans DINA Bordeaux Schuhe Low Boots Damen 103,20,Nike Schuhe JR Mercurial Vaporx 12 Academy GS IC, AJ3101081,

Lüneburg. Die Blutwerte sahen bedenklich aus. Die Hausärztin schickte den Lüneburger Manfred Frank (71) mit einer Einweisung in die Notaufnahme des Lüneburger Klinikums. Er leidet unter der neurologischen Erkrankung Myasthenie. Er hatte Schüttelfrost und Angst, einen spontanen Atemstillstand erleiden zu können. Schließlich verließ er das Klinikum am späten Abend auf eigenen Wunsch, bevor er von einem Neurologen untersucht werden konnte. Von vier Stunden Wartezeit ist auf dem Entlassungsschein die Rede. Ein Fehler. Nachweislich verbrachte der 71-Jährige mehr als acht Stunden im Bereich der Notaufnahme, das geht auch aus dem Behandlungsbericht hervor.

Es war der Dienstag der vorvergangenen Woche. Manfred Frank wurde von seiner Ehefrau gegen 13.30 Uhr in die Lüneburger Notaufnahme begleitet. Und wartete. „Mir ging es echt beschissen“, sagt er. Für eine Untersuchung wurde ihm in der Klinik abermals Blut abgenommen. Die Ergebnisse lagen gegen 15 Uhr vor. Schlauer war Frank aber immer noch nicht und wartete auf einen Arzt. Irgendwann habe er sich nicht mehr allein aufrechthalten können und erhielt einen Platz auf einer Liege im Stationsflur. Gegen 20 Uhr untersuchte ihn eine Internistin, bat ihn allerdings danach, noch etwas zu warten. Ein Neurologe müsse sich seinen Fall noch einmal anschauen. Nach weiteren rund zwei Stunden hatte Frank genug und verließ die Klinik.

Risiko im Nachhinein schlecht zu beurteilen

Die LZ bat die Gesundheitsholding Lüneburg um Stellungnahme zu dem Fall. Sprecherin Angela Wilhelm sagt: „Erfreulicherweise ergab sich sowohl während der Ersteinschätzung als auch bei der späteren ärztlichen Untersuchung kein Hinweis auf eine akute Gefährdung des Patienten. Ansonsten wäre auch keine ambulante Behandlung, sondern eine stationäre Aufnahme erfolgt.“ Patienten mit einer myasthenen Krise seien in der Regel „nicht in der Lage, sich eigenständig vorzustellen und zeigten neurologische Ausfälle“. Wilhelm sagt dazu grundsätzlich: „Eine lebensbedrohliche Situation im Sinne eines Atemstillstands ist bei einem neurologisch unauffälligen Myasthenie-Patienten mit bereits begonnener Infektbehandlung ohne Fieber aus neurologischer Sicht nicht anzunehmen.“ Inwiefern so ein Risiko bei Manfred Frank bestanden haben könnte, lässt sich im Nachhinein wohl nur schlecht beurteilen, da eine Untersuchung durch einen Neurologen in der Notaufnahme gar nicht mehr stattgefunden hatte.

Und wie kommt es zu dem großen Zeitunterschied auf dem Entlassungsschein? Wilhelm sagt: „Herr Frank hat sich bedauerlicherweise tatsächlich deutlich länger als vier Stunden in der Notaufnahme des Klinikums aufgehalten. Rückblickend ist die Abschätzung der Wartezeit mit vier Stunden nicht nachzuvollziehen und möglicherweise durch den Dienstantritt der behandelnden Ärztin zu erklären, der nach der Ankunft des Patienten lag.“ Die Ersteinschätzung des gesundheitlichen Zustands habe eine „sehr niedrige Dringlichkeitsstufe“ ergeben, sodass andere Patienten mit höherer Stufe, darunter zwei Schlaganfälle, vorgezogen wurden. Wilhelm: „Selbstverständlich bedauern wir die sehr lange Wartezeit bis zur ärztlichen Erstbehandlung außerordentlich.“

Von Dennis Thomas

© 2018 Alle Rechte vorbehalten.