Damen Schuhe Schuhe Damen Stiefeletten Warm Gefütterte Grau 6e799b

Damen Schuhe Schuhe Damen Stiefeletten Warm Gefütterte Grau 6e799bDamen Schuhe Schuhe Damen Stiefeletten Warm Gefütterte Grau 6e799bDamen Schuhe Schuhe Damen Stiefeletten Warm Gefütterte Grau 6e799bDamen Schuhe Schuhe Damen Stiefeletten Warm Gefütterte Grau 6e799b
Home | Lokales | Warten, bis der Arzt kommt
Notaufnahme
Der Haupteingang des Stätischen Klinikums Lüneburg. (Foto: t&w)

Damen Schuhe Schuhe Damen Stiefeletten Warm Gefütterte Grau 6e799b

9. September 2018

Converse Sneaker high Günstige und modische Schuhe,Günstige und modische Schuhe Diadora B.ORIGINAL,Günstige und modische Schuhe KIOMI StiefeletteMarco Tozzi 25392 Damen Stiefel, Stiefelette, Boots Echtleder schwarz NEU!,HASSIA WIDE FIT PIACENZA Günstige und modische Schuhe,Sneakermit silberfarbenen Nieten Günstige und langlebige Schuhe,Günstige und modische Schuhe Nubikk YEYE CLASSIC,Adidas Schuhe Campus, BZ0070 Günstige und langlebige Schuhe,Remonte R3325-01 Damen Langschaftstiefel Vario Schaft schwarzGünstige und modische Schuhe Ted Baker OAKKE,Günstige und modische Schuhe Birkenstock RAMSES,Günstige und modische Schuhe Nike SB SOLARSOFT PORTMORE II,Felix Knaben Polar Tex Stiefel Stiefeletten Boots Winterstiefel Leder braun NEU,Trachten Pumps - JENA - schwarz, navy,Günstige und modische Schuhe BOSS KENSINGTON CHEB,Armani Exchange Sneaker low Günstige und modische Schuhe,Damen Schuhe Stiefeletten Schnür Boots Schwarz,Carvela KISSME Günstige und modische Schuhe,Waldläufer Heliett 342002 Damen Sandalen beige ( corda ),Remonte R3338-45 Damen Biker Boots grau kombi,Günstige und modische Schuhe Lowa RENEGADE GTX MID,Günstige und modische Schuhe Bally HELVIO,Damen Schuhe Stiefel High Heels Overknee Sommer Schwarz,Günstige und modische Schuhe Marc O'Polo Sneaker lowadidas Originals DRAGON VINTAGE Günstige und modische Schuhe,Günstige und modische Schuhe ASICS GELReebok Schuhe M45078 Günstige und langlebige Schuhe,Günstige und modische Schuhe ecco ENNIO,Günstige und modische Schuhe adidas Performance TERREX CMTK,Günstige und modische Schuhe Zign Riemensandalette,

Lüneburg. Die Blutwerte sahen bedenklich aus. Die Hausärztin schickte den Lüneburger Manfred Frank (71) mit einer Einweisung in die Notaufnahme des Lüneburger Klinikums. Er leidet unter der neurologischen Erkrankung Myasthenie. Er hatte Schüttelfrost und Angst, einen spontanen Atemstillstand erleiden zu können. Schließlich verließ er das Klinikum am späten Abend auf eigenen Wunsch, bevor er von einem Neurologen untersucht werden konnte. Von vier Stunden Wartezeit ist auf dem Entlassungsschein die Rede. Ein Fehler. Nachweislich verbrachte der 71-Jährige mehr als acht Stunden im Bereich der Notaufnahme, das geht auch aus dem Behandlungsbericht hervor.

Es war der Dienstag der vorvergangenen Woche. Manfred Frank wurde von seiner Ehefrau gegen 13.30 Uhr in die Lüneburger Notaufnahme begleitet. Und wartete. „Mir ging es echt beschissen“, sagt er. Für eine Untersuchung wurde ihm in der Klinik abermals Blut abgenommen. Die Ergebnisse lagen gegen 15 Uhr vor. Schlauer war Frank aber immer noch nicht und wartete auf einen Arzt. Irgendwann habe er sich nicht mehr allein aufrechthalten können und erhielt einen Platz auf einer Liege im Stationsflur. Gegen 20 Uhr untersuchte ihn eine Internistin, bat ihn allerdings danach, noch etwas zu warten. Ein Neurologe müsse sich seinen Fall noch einmal anschauen. Nach weiteren rund zwei Stunden hatte Frank genug und verließ die Klinik.

Risiko im Nachhinein schlecht zu beurteilen

Die LZ bat die Gesundheitsholding Lüneburg um Stellungnahme zu dem Fall. Sprecherin Angela Wilhelm sagt: „Erfreulicherweise ergab sich sowohl während der Ersteinschätzung als auch bei der späteren ärztlichen Untersuchung kein Hinweis auf eine akute Gefährdung des Patienten. Ansonsten wäre auch keine ambulante Behandlung, sondern eine stationäre Aufnahme erfolgt.“ Patienten mit einer myasthenen Krise seien in der Regel „nicht in der Lage, sich eigenständig vorzustellen und zeigten neurologische Ausfälle“. Wilhelm sagt dazu grundsätzlich: „Eine lebensbedrohliche Situation im Sinne eines Atemstillstands ist bei einem neurologisch unauffälligen Myasthenie-Patienten mit bereits begonnener Infektbehandlung ohne Fieber aus neurologischer Sicht nicht anzunehmen.“ Inwiefern so ein Risiko bei Manfred Frank bestanden haben könnte, lässt sich im Nachhinein wohl nur schlecht beurteilen, da eine Untersuchung durch einen Neurologen in der Notaufnahme gar nicht mehr stattgefunden hatte.

Und wie kommt es zu dem großen Zeitunterschied auf dem Entlassungsschein? Wilhelm sagt: „Herr Frank hat sich bedauerlicherweise tatsächlich deutlich länger als vier Stunden in der Notaufnahme des Klinikums aufgehalten. Rückblickend ist die Abschätzung der Wartezeit mit vier Stunden nicht nachzuvollziehen und möglicherweise durch den Dienstantritt der behandelnden Ärztin zu erklären, der nach der Ankunft des Patienten lag.“ Die Ersteinschätzung des gesundheitlichen Zustands habe eine „sehr niedrige Dringlichkeitsstufe“ ergeben, sodass andere Patienten mit höherer Stufe, darunter zwei Schlaganfälle, vorgezogen wurden. Wilhelm: „Selbstverständlich bedauern wir die sehr lange Wartezeit bis zur ärztlichen Erstbehandlung außerordentlich.“

Von Dennis Thomas

© 2018 Alle Rechte vorbehalten.